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Tag der Lehre 2013

Fachgrenzen überschreiten

Wie interdisziplnäre Lehre gelingen kann

Die Befürchtung, dass Interdisziplinarität in der Lehre zwar wünschenswert, aber leider unmöglich ist, wurde am vierten Tag der Lehre (7.11.2013) gründlich zerstreut. Den ersten Gegenbeweis trat die Interdisziplinaritätsforscherin Dr. Antonietta Di Giulio (Universität Bern) an. Sie gab Einblicke in das Studium Allgemeine Ökologie an der Uni Bern. Es gilt als interdisziplinäres Erfolgsmodell und erhält sein Profil durch die systematische Vermittlung von Kompetenzen, die Studierende für ein produktives fächerübergreifendes Arbeiten und Forschen brauchen.

 

Es folgten zwei Good Practice-Beispiele aus der Universität Graz: Univ.-Prof. Dr. Lukas Meyer (Institut für Philosophie, Dekan der GEWI-Fakultät) schilderte die Erfahrungen mit dem interdisziplinären Masterstudium Political, Economic and Legal Philosophy (PELP). PELP-Studierende üben Interdisziplinaritätsfähigkeit nicht nur in speziellen Seminaren ein, sondern auch auf Sommerschools und in Workshops mit internationalen ExpertInnen. Wie Interdisziplinarität auf Lehrveranstaltungsebene gelingen kann, verdeutlichte dann A.o. Univ.-Prof. Dr. Alfred Posch, (Institut für Systemwissenschaften, Studiendekan der URBI-Fakultät). Mit den Interdisziplinären Praktika (IP) stellte er ein besonderes Format der Umweltsystemwissenschaften-Studien vor. Studierende erhalten in den IPs Gelegenheit, Problemstellungen sowohl disziplinenübergreifend als auch im Austausch mit AkteurInnen aus der Praxis zu bearbeiten.   

 

Die Vielfalt möglicher Zugänge zu interdisziplinärer Lehre wurde schließlich im Rahmen eines Podiumsgesprächs sichtbar. Sieben Lehrende beantworteten Fragen, die ihnen Studierende zu ihrer fächerübergreifenden Lehrpraxis stellten. Den Abschluss des Tages der Lehre bildete die Verleihung des Lehrpreises „Lehre: Ausgezeichnet!“. Für ihre hervorragenden interdisziplinären Lehrveranstaltungen prämiert wurden: Mag. Christian Felber, Mag. Christian Kozina, Dr. Karl Kumpfmüller für das IP„ Gemeinwohl-Ökonomie: Das Wirtschaftsmodell der Zukunft?“ sowie  Dr. Eva Klein und Dr. Beate Flath für die Ringvorlesung „Transdisziplinäre Ringvorlesung zu Aspekten des Alltagsphänomens Werbung“.

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