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Fokus 2020/21

Kompetenzorientiert lehren und prüfen

Ob prüfungsimmanente Lehrveranstaltung oder Vorlesung, Leistungsnachweise sind ein zentraler Bestandteil universitärer Lehre. Wie gelingt es, Lehren, Lernen und Prüfen bestmöglich aufeinander abzustimmen? Wie werden studentische Lernprozesse durch kompetenzorientierte und studierendenzentrierte Prüfungen bestmöglich gefördert? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Lehrpreise im Studienjahr 2020/21, bei denen es um kompetenzorientiertes Prüfen, transparente Bewertung und aussagekräftiges Feedback geht.

Kompetenzorientiertes Lehren und Prüfen bedeutet, dass die Lehrenden bei der Konzeption einer Lehrveranstaltung

  1. präzise Lernziele formulieren,
  2. Lehr-/Lernaktivitäten so auswählen, dass Lernprozesse angeregt werden und studentischer Lernerfolg gut unterstützt wird und
  3. die Formen des Leistungsnachweises und die Leistungsbeurteilung auf die Lernzielerreichung abgestimmt sind.

Unter Leistungsnachweise fallen sämtliche ergebnisorientierte – summative – Prüfungsmodi, die häufiger am Ende des Semesters durchgeführt werden (bspw. Vorlesungsprüfungen), als auch prozessorientierte – formative – Leistungsnachweise, die oftmals (Zwischen-)Etappen des Lernprozesses in den Blick nehmen und mehrheitlich in prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen zu finden sind.

Die Lehrpreise „Lehre: Ausgezeichnet!“ und „Digitale Lehre: Ausgezeichnet!“ rücken solche Lehrveranstal­tungen ins Rampenlicht, in denen

  • Lernziele, Lehrmethoden und Prüfungen bestmöglich aufeinander abgestimmt sind;
  • Leistungsnachweise so konzipiert sind, dass Studierende die Gelegenheit haben, ihre erworbene(n) Kompetenz(en) situationsangemessen zu zeigen;
  • Lehrende sich darum bemühen, den Ablauf, die Methoden und die Beurteilungskriterien den Studierenden möglichst transparent zu vermitteln;
  • Studierende durch die Leistungsbeurteilung erfahren, in welchen Bereichen sie ihre Kompetenzen weiterentwickeln können (v.a. bei formativen Leistungsnachweisen);
  • Lehrende alternative Prüfungsformen einsetzen.

Ins Rennen um den digitalen Lehrpreis „Digitale Lehre: Ausgezeichnet!“ gehen Lehrveranstaltungen, in denen Lehr-/Lerntechnologien wie z.B. das Lernmanagementsystem Moodle, die Prüfungssoftware Perception, Videokonferenzsysteme oder Audience Response Systems besonders innovativ zur Erbringung von Leistungsnachweisen eingesetzt werden.

Ziele
Die Lehrpreise „Lehre: Ausgezeichnet!“ und „Digitale Lehre: Ausgezeichnet!“ werden am Tag der Lehre von der Vizerektorin für Studium und Lehre und der ÖH überreicht und sollen innovative Lehrkonzepte und medien­didaktische Umsetzungen sichtbar machen, anderen Lehrenden damit eine Anregung bieten, die Diskussion hochschul- und mediendidaktischer Erkenntnisse und Trends anstoßen sowie die Bemühungen von engagierten WissenschaftlerInnen, die mit Begeisterung ihre Lehre gestalten, honorieren.

Nominierung
Nominiert werden können Lehrveranstaltungen (mit Ausnahme von Privatissima und Diploman­dInnen-/DissertantInnenseminaren), die im Studienjahr 2020/21 in einem ordentlichen Studium an der Universität Graz abgehalten werden. >> Zur Nominierung 

Folgende Personengruppen können nominieren:

  1. Gruppen von mind. 3 Studierenden eine von ihnen besuchte Lehrveranstaltung
  2. Lehrende ihre eigenen Lehrveranstaltungen
  3. Cuko-Vorsitzende
  4. (Vize-)StudiendekanInnen

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