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Staatspreis Ars docendi

 

Der Ars docendi - Staatspreis für exzellente Lehre an den öffentlichen Universitäten Österreichs wurde 2013 erstmals vergeben und 2014 auf die Fachhochschulen und Privatuniversitäten – in Kooperation mit der Fachhochschul-konferenz, der Privatuniversitätenkonferenz und der HochschülerInnenschaft – ausgeweitet.

2015 wurden erstmals PreisträgerInnen von Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten gemeinsam ausgezeichnet. Dr.in Ulrike Gelbmann (Institut für Systemwissenschaften, Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung) schaffte es auf die Shortlist, konnte sich im Rennen um den mit € 5.000 dotierten Preis aber leider knapp nicht gegen den Gewinner durchsetzen.

2016 wurden erstmals nicht Fachkategorien, sondern innovative Lehrkonzepte in fünf thematischen Kategorien ausgeschrieben:

  • Forschendes Lernen und Erschließung der Künste auf BA- und MA- Ebene
  • Lehre unter besonderer Berücksichtigung unterschiedlicher Bildungsbiografien und/oder unterschiedlicher Vorkenntnisse
  • Digitale Lehr- und Lernelemente in Verbindung mit traditionellen Vermittlungsformen
  • Kooperative Lehr- und Lernformen innerhalb der jeweiligen Hochschule, über Hochschulen und HS-Sektoren hinweg
  • Lehr- und Prüfungsformen bei Einführungsveranstaltungen

Ass.-Prof. Peter Slepcevic-Zach und Univ.-Prof. Michaela Stock (Institut für Wirtschaftspädagogik) mussten sich gegen das Gewinnerteam in der Kategorie "Kooperative Lehr- und Lernformen" knapp geschlagen geben, schafften es aber ebenfalls auf die Shortlist.

2017 lauteten die fünf thematischen Kategorien folgendermaßen: 

  • Digitale Lehr- und Lernelemente in Verbindung mit traditionellen Vermittlungsformen
  • Persönlichkeitsorientierte und/oder kreativitätsfördernde Ansätze in Lehrveranstaltungen
  • Forschungsbezogene Lehre
  • Innovative Lehrmodelle bei hohen Studierendenzahlen
  • Internationalisierungskonzepte

In der Kategorie „Forschungsbezogene Lehre“ wurden mit Univ.-Prof. Stephan Moebius und Mag. Martin Griesbacher (Institut für Soziologie) die ersten zwei Lehrenden der Universität Graz mit dem Ars docendi ausgezeichnet. Die Verleihung fand am 26.6.2017 in der Aula der Wissenschaften in Wien statt.

Auch 2020 hat das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) den "Ars Docendi"-Staatspreis ausgeschrieben. Mit dem mit je 7.000 Euro dotierten Preis, er ist in Österreich der einzige seiner Art, wird exzellente Lehre an Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten gewürdigt. In diesem Jahr waren Einreichungen in fünf Kategorien möglich:

  • Lernergebnisorientierte Prüfungskultur und deren Verankerung in der Lehrveranstaltung
  • Digitale Transformation in der Lehre
  • Kooperative Lehr- und Arbeitsformen
  • Forschungsbezogene bzw. kunstgeleitete Lehre
  • Qualitätsverbesserung von Lehre und Studierbarkeit

Dr.in Monika Stromberger (Institut für Geschichte) erreichte mit ihrer Lehrveranstaltung "Einführung in die Sozialkunde (Vorlesung mit Übung)" in der Kategorie "Digitale Transformation in der Lehre" einen Platz auf der Shortlist. Dafür überreichte ihr Wissenschaftsminister Heinz Faßmann Ende September im alten Jesuitensaal in Wien die vorgesehene Würdigungsurkunde.

Die Jury urteile über die Lehrveranstaltung: "Im Rahmen der Veranstaltung lernen die Studierenden verschiedene Elemente von Blended Learning Konzepten kennen und als integraler Bestandteil des Kurskonzeptes werden diese kritisch vor dem Hintergrund von Lehr- und Lernstrategien für die Anwendung im Schulunterricht reflektiert. Ein wichtiger Beitrag für die digitale Transformation der Lehramtsausbildung." Wir gratulieren recht herzlich.

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